90. Jahrestag der Ermordung von Herbert Ritter – Gedenken und Multimedia-Vortrag (nun auch per Stream)

14. Oktober 2021

Am 12.11. erinnern wir an den 90. Jahrestag der Ermordung von Herbert Ritter in Nowawes, dem heutigen Babelsberg. Zu diesem Jahrestag findet am 12.11.2021 eine Gedenkveranstaltung am Weberplatz statt, auf dem Herbert Ritter als Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes (KJVD) von einem Nazi tödlich verletzt wurde. Herbert Ritter war das erste Opfer des Faschismus in Nowawes. Die Gedenkveranstaltung findet um 19 Uhr an der Gedenktafel statt. Es gelten die aktuellen Bestimmungen zu Covid19.

Am Donnerstag, den 18.11.2021, gibt es um 19 Uhr ein Bildervortrag mit Bernd Langer zur politischen Gewalt am Ende der Weimarer Republik. Bernd Langer war an der Organisierung der autonomen Antifa-Bewegung beteiligt und ist Autor mehrerer Bücher. Historisch befasst er sich unter anderem mit den revolutionären und politischen Kämpfen in der Weimarer Republik. In dem Vortrag wollen wir uns der Zuspitzung der politischen Auseinandersetzungen, wie den Straßenkämpfen, Saalschlachten und politisch motivierten Morden, aber auch der Gründung der Antifaschistischen Aktion widmen und dabei einen regionalen Bezug herstellen. Der Vortrag findet im VIP-Raum des Karl-Liebknecht-Stadions statt. Der Eintritt ist frei, aber der Zugang erfolgt nur mit der 2G-Regel. Es gibt auch einen Stream (siehe unten).

Die Veranstaltungen werden organisiert von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes, BLAUWEISSBUNT Nulldrei, Nordkurve Babelsberg und der VVN-BdA Potsdam, mit Unterstützung des AStA der Universität Potsdam.

Gedenken an den 90. Jahrestag der Ermordung von Herbert Ritter

Freitag, 12.11.2021, 19 Uhr, Weberplatz

Multimedia-Vortrag zur politischen Gewalt am Ende der Weimarer Republik mit Bernd Langer

Donnerstag, 18.11.2021, 19 Uhr, VIP-Raum im Karl-Liebknecht-Stadion, 2G-Regel

Einen Stream der Veranstaltung gibt es hier:
https://twitch.tv/nulldreitv

Gedenkveranstaltung anlässlich der Novemberpogrome in Potsdam

7. Oktober 2021

Gedenkveranstaltung anlässlich der Novemberpogrome in Potsdam


Am 09.11.1938 und in den folgenden Tagen wurden im gesamten Deutschen Reich Geschäfte, Wohnungen und Synagogen angegriffen, zerstört bzw. niedergebrannt, jüdische Menschen in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Der 09. November war ein weiterer, systematischer Schritt auf dem Weg zur Shoah, welche nur durch die millitärische Niederlage Deutschlands beendet wurde. 

Doch auch nach 1945 ist der Antisemitismus in Deutschland geblieben. Allein im Jahr 2020 wurden im Land Brandenburg 141 antisemitische Vorfälle registriert. Im Zuge der sogenannten Coronaproteste gehen Holocaustleugner*innen, Reichsbürger*innen, Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen und Neonazis gemeinsam auf die Straße. Sie alle eint der Antisemitismus. Sie tragen ihn offen zur Schau. In den sozialen Medien werden antisemitische Bilder und Erzählungen verbreitet. Es ist ein historisches Versäumnis, in der Vergangenheit und auch heute, über latente sowie offene antisemitische Äußerungen hinwegzusehen. Struktureller Antisemitismus wird als solcher oft nicht erkannt oder bagatellisiert. Wir  müssen da einschreiten wo Antisemitismus anfängt, sei es ein Witz, eine Beleidigung oder die Forderung nach der Vernichtung oder dem Boykott des jüdischen Staates Israel. Nur mit einer aktiven Erinnerungsarbeit können wir uns das Vergangene ins Bewusstsein bringen,mahnen und handeln. Nach wie vor gilt es jegliche Form des Antisemitismus konsequent zu thematisieren und zu bekämpfen.


Gemeinsam wollen wir anlässlich des 83. Jahrestages an die Schrecken und Folgen der Novemberpogrome erinnern. 


Kommt am Dienstag, den 09.11.2021 um 19 Uhr zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Platz der Einheit in Potsdam.  

Erinnern – Gedenken – Mahnen


Bitte denkt an das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und haltet einen Mindestabstand ein.

„Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“ – Film und Gespräch

2. Oktober 2021

„Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“ – Filmvorführung und Gespräch

mit den Filmemacher*innen Karin Kaper und Dirk Szuszies; Begrüßung durch die VVN-BdA Brandenburg 

Walter Kaufmann blieb bis zu seinem Tod unermüdlich kämpferisch. Er setzt mit seinem Leben ein nachwirkendes Zeichen gegen jede Form von Rechtsruck und Antisemitismus, die wieder bedrohliche Ausmaße in unserem Land angenommen haben. Der Film ist ein Appell an uns Lebende, die elementaren Menschenrechte und demokratischen Errungenschaften entschlossen zu verteidigen.

Der Film folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des Protagonisten. Als Jude erlebte Walter Kaufmann persönlich die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus. Als Schriftsteller und Korrespondent nahm er regen Anteil an der Bürgerrechtsbewegung in den USA, am Prozeß gegen Angela Davis, an der Revolution in Kuba, den Auswirkungen der Atombombenabwürfe in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der Entwicklung und dem Zusammenbruch der DDR. Der Film bietet jüngeren und älteren Zuschauern eine letzte Gelegenheit, die Welt aus der Perspektive dieses einzigartigen Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.

Walter Kaufmann lebte Jahrzehnte lang in Kleinmachnow und war Mitbegründer der VVN-BdA Brandenburg. Er verstarb am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin.

Die Veranstaltung wird von Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Brandenburg (VVN-BdA Brandenburg) unterstützt.

Freitag, 8. Oktober 2021, 18:30 Uhr

Programmkino Thalia, Rudolf-Breitscheid-Str. 50, 14482 Potsdam

Kartenverkauf über das Thalia-Kino: https://www.thalia-potsdam.de/

Tag der Erinnerung und Mahnung – NS-Zwangsarbeit in Babelsberg

18. August 2021

Der industriell geprägte Stadtteil Babelsberg war in der Zeit des Zweiten Weltkrieges ein Hort der NS-Zwangsarbeit in den für die Rüstungsindustrie produzierenden Betrieben, die sich vor allem entlang der heutigen Großbeerenstraße und Friedrich-Engels-Straße entlang zogen. Zu den größten Unternehmen gehörten die Arado-Flugzeugwerke auf dem heutigen freiLand-Gelände sowie die ehemalige Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel und das UFA-Filmunternehmen. In dem Vortrag der Historikerin Almuth Püschel geht der Blick auf die Orte, an denen Menschen aus den verschiedensten Ländern Zwangsarbeit leisten mussten und wie ihre Arbeits- und Lebensbedingungen aussahen. Dem Vortrag schließt sich am Sonntag, dem Tag der Erinnerung und Mahnung, ein Gedenken an die Zwangsarbeiter:innen bei Frieseke & Höpfner an der Stele in der Großbeerenstraße 107 an.

Die Veranstaltung wird organisiert von der VVN-BdA Potsdam und der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes. Der Vortrag in der Stadtteilkneipe findet unter Beachtung der 3 G´s statt (Geimpft, Genesen, Getestet).

10.09.2021, 18:00 Uhr, Vortrag zu NS-Zwangsarbeit in der Stadtteilkneipe Nowawes (Großbeerenstraße 5)
12.09.2021, 10:00 Uhr, Tag der Erinnerung und Mahnung mit Gedenken an der Stele (Großbeerenstraße 107)

80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion – Aufruf zum stillen Gedenken in Potsdam und Umgebung

15. Juni 2021

Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 beginnt ein mörderischer Vernichtungskrieg, der vor allem auf die Eroberung von Lebensraum im Osten zielt und klar einen antisemitischen, antikommunistischen und rassistischen Charakter aufweist. Schon zuvor wurden antirussische und antibolschewistische Stimmungen geschürt, doch mit dem Angriff auf die Sowjetunion wurde diese Ideologie in die Tat umgesetzt.

Von Anfang an war die Ermordung, Versklavung und Deportation von großen Teilen der Bevölkerung einkalkuliert. Nicht nur Wehrmacht, Polizei und SS, auch andere Dienststellen und die deutsche Wirtschaft waren an den Plänen und der Umsetzung beteiligt. Mit der Wehrmacht folgten Einsatzgruppen der SS, Waffen-SS und Polizei und setzen den Massenmord und die Vernichtung der Juden um.

Bereits im ersten Kriegsjahr gehen mehr als drei Millionen sowjetische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus deutscher Sicht sind es slawische Untermenschen, die nicht versorgt werden sollen. Ein Jahr später lebt nur noch eine Million von ihnen. Politkommissare und Juden werden meist sofort ausgesondert und ermordet. Bis zum Kriegsende sterben drei der mehr als fünf Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen an Hunger, Krankheiten und durch Erschießen.

Nicht nur die jüdische Bevölkerung und Kriegsgefangenen werden systematisch ermordet, auch die Zivilbevölkerung wird terrorisiert. Städte und weite Landstriche werden ausgehungert, weite Teile des Landes zerstört und entvölkert. Unter den sogenannten Vergeltungsmaßnahmen im Rahmen der Partisanenbekämpfung werden Abertausende hingerichtet. Bei dem Rückzug der deutschen Armee nach ihrer Niederlage in Stalingrad hinterlässt sie verbrannte Erde. Mehr als 27 Millionen, in der Mehrheit Zivilisten, kommen auf sowjetischem Boden ums Leben.

Erst in den letzten Jahren begann man, auch dem Überfall auf die Sowjetunion und dem deutsch-sowjetischen Krieg zu gedenken. Doch es gibt bis heute kaum Gedenkorte sowie keine Entschädigung für die getöteten Zivilisten und die Millionen von ermordeten und gefallenen Sowjetsoldaten. Gedenken wir also hier in Potsdam und Umgebung an den Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren auf den zahlreichen sowjetischen Ehrenfriedhöfen, an den Orten der Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangenen und an den antifaschistischen Erinnerungsorten.

VVN-BdA Potsdam

Sichtbarkeit von antifaschistischen Gedenken in der Stadt Potsdam

28. Mai 2021

Mit einem Vorschlag zur Förderung der Sichtbarkeit des antifaschistischen Gedenkens in der Landeshauptstadt Potsdam ist die VVN-BdA im Frühjahr an die beiden Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, DIE aNDERE und DIE LINKE, herangetreten. Die beiden Fraktionen wandten sich zur Miteinbringung auch an die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die diesen Antrag nun im Kulturausschuss der Stadt Potsdam schließlich mit positiven Votum beschieden haben. Damit dürfte einer Umsetzung nichts mehr im Wege stehen.

In der Sichtbarkeit des antifaschistischen Gedenkens sollen unter anderem auf der offiziellen Webseite der Stadt biographische Informationen zu den Potsdamer Bürger*innen ergänzt werden, die mit der Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“ geehrt wurden. Die im Potsdamer Stadtgebiet vorhandenen antifaschistischen Erinnerungs- und Gedenkorte sollen auf einer digitalen Karte der städtischen Webseite vermerkt werden. Ergänzend soll es dazu eine kurze Beschreibung der Lage und Geschichte des jeweiligen Gedenk- und Erinnerungsortes geben. Auch andere Möglichkeiten zur Information und Sichtbarmachung am jeweiligen authentischen Ort selbst sollen geprüft werden. Außerdem soll die Landeshauptstadt Potsdam, die Geschichte des Todesmarsches aus dem KZ Lieberose, der Anfang 1945 über das Potsdamer Stadtgebiet in das KZ Sachsenhausen führte, aufzuarbeiten und in geeigneter Weise sichtbar machen.

8. Mai – Gedenken an Tag der Befreiung

10. Mai 2021

Wie in vielen anderen Orten des Landes, so gedachten auch in Potsdam verschiedene Menschen trotz der Pandemie an die Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Rote Armee. Dazu legten die Anwesenden Blumen und Kränze nieder und es gab Redebeiträge. Diesmal entschiedenen sich die Organisator*innen für den etwas außerhalb der Stadt liegenden sowjetischen Ehrenfriedhof an der Michendorfer Chaussee. Dieser wurde 1946 in einem Waldgebiet südlich der Stadt an der Revierförsterei Sternschanze angelegt. Bereits im ersten Nachkriegsjahr begann man mit der Umbettung sowjetischer Kriegsgefallener und Nachkriegstoter aus Potsdam und Umgebung auf den Friedhof. Auf seinen 5,5 Hektar befinden sich 5.227 Grabstätten von Kriegstoten aber auch Angehörigen, Soldaten und Offiziere der Garnison der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.

Gedenken am Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Michendorfer Chaussee

Veranstaltung zum 76. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland

4. Mai 2021

Anlässlich des 76.Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland wird es
am 08.05.2021 um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Sowjetischen Friedhof Michendorfer Chaussee geben. Hierzu rufen die VVN-BdA Ortsgruppe Potsdam, FEAVA und Emanzipatorische Antifa Potsdam auf. 

Aufgrund der derzeitigen Situation kann es passieren, dass Veranstaltungen online stattfinden werden oder wir sie absagen müssen. Für kurzfristige Änderungen schaut bitte unter e-a-p.org, https://potsdam.vvn-bda.de/ oder auf @TickerPotsdam auf Twitter. 

[Abgesagt] Zwangsarbeit in der NS-Zeit in Potsdam

6. April 2021

Update 19.04.: Veranstaltung ist abgesagt

In dem Vortrag der Historikerin Almuth Püschel berichtet sie über ihre Arbeit und Studien zur Zwangsarbeit in Potsdam in der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei geht der Blick auf die Orte, an denen Menschen Zwangsarbeit leisten mussten und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen. Mit dem freiLand befinden wir uns an einem authentischen Ort, denn hier war bis 1945 das Flugzeugwerk von Arado ansässig, auf welches Almuth Püschel ebenfalls eingehen wird.

07.05.2021, 19:00 Uhr im Café hausZwei | freiLand

Frühjahrsputz am Grab von Eva und Kurt Laube

26. Februar 2021

Auf dem Friedhof in der Großbeerenstraße befindet sich das Grab der beiden Antifaschisten Eva und Kurt Laube. Mit dem Frühjahrsputz wollen wir an die beiden Antifaschisten und Internationalisten erinnern sowie ihr Grab, stellvertretend für viele andere, wieder in den Fokus der Öffentlichkeit bringen. Blumen und Arbeitsmaterialien werden gestellt.

Kurt Laube wurde am 25. Mai 1905 in Rathenow geboren und starb am 18. Oktober 1987 in Potsdam-Babelsberg. Nach seiner Berufsausbildung zog er in das Rote Nowawes, wo er in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) eintrat und 1930 Mitglied in der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) wurde. Kurt Laube war zudem im Rotfrontkämpferbund (RFB). Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten kämpfte er illegal im Widerstand, emigrierte dann aber in die Tschechoslowakei. 1936 schloss er sich den Internationalen Brigaden im Kampf gegen die Faschisten in Spanien an. Er wurde dort als Kommissar in der 2. Kompanie des Bataillons „Edgar André“ der XI. Internationalen Brigade eingesetzt. Hier traf Laube auch ehemalige Nowaweser Kampfgefährten wie Walter Junker, der in der Schlacht am Ebro 1938 fiel.

Nach dem Spanischen Krieg floh Kurt Laube im Jahr 1939 nach Frankreich, wurde dort verhaftet, in einem Lager interniert und 1941 an die Nationalsozialisten ausgeliefert. Inhaftiert im Potsdamer Gefängnis Lindenstraße 54 wurde er schließlich vor dem Volksgerichtshof angeklagt und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt, die er im Zuchthaus Brandenburg absitzen sollte. 1944 wurde er jedoch in das Strafbataillon 999 der Wehrmacht eingezogen. Zusammen mit anderen konnte er dort seine Bewacher entwaffnen und desertierte zur US-amerikanischen Armee.

Eva Laube wurde am 24.05.1910 in einer Berliner Arbeiterfamilie geboren. Politisiert wurde sie im Arbeitersportverein „Fichte“. Wie Kurt Laube, trat sie zuerst dem KJVD, später der KPD bei. Sie beteiligte sich illegal im Widerstand gegen die Nationalsozialisten, wurde inhaftiert und ging auf Weisung der Partei im Jahr 1936 nach Prag, um dort Emigranten zu betreuen. Mit dem Angriff auf die Tschechoslowakei geriet sie in die Hände der Gestapo. Zuerst wurde sie in das Konzentrationslager Ravensbrück eingeliefert, später nach Auschwitz verschleppt. Hier konnte sie vielen Häftlingen helfen, weil man sie im Krankenbau als Lagerälteste einsetzte. Mit der Befreiung durch die Rote Armee kam sie nach Potsdam und beteiligte sich wie Kurt Laube am Aufbau eines neuen Landes. An den Folgen der unmenschlichen Behandlung in den Konzentrationslagern starb Eva Laube nach langer Krankheit am 30.12.1968.

Friedhof Großbeerenstraße (Treffpunkt an der Feierhalle)

Freitag, 19.03.2021, 16 Uhr

Organisiert durch:

Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes, VVN-BdA Potsdam, Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR)

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